jueves, 5 de septiembre de 2013

Duden ist "Sprachpanscher" des Jahres


Wer "lächerlichen Angeber-Anglizismus" verbreite, habe es "nicht besser verdient": Der Verein Deutsche Sprache wählt ausgerechnet das Standardwerk Duden zum "Sprachpanscher" 2013. Auf Platz zwei der Liste findet sich ein Regierungsmitglied. 
 
Wegen seiner angeblich zu unkritischen Verwendung von Anglizismen hat der Verein Deutsche Sprache (VDS) den Duden zum "Sprachpanscher" des Jahres gewählt. "Wer in einem Wörterbuch der deutschen Sprache als Ersatz für Fußball den lächerlichen Angeber-Anglizismus 'Soccer' vorschlägt, hat es nicht besser verdient", erklärte der Vereinsvorsitzende Walter Krämer in Dortmund.
 
Der Duden trage wie kaum eine andere Organisation dazu bei, dass sich "sprachliches Imponiergehabe im Glanze einer quasi amtlichen Zustimmung sonnen dürfe", teilte der VDS mit. Als weiteres Argument verwies der Verein unter anderem auch darauf, dass der Duden auf die Nennung des Wortes "Klapprechner" verzichte. Den Begriff möchte der VDS statt des Anglizismus Notebook verwendet sehen. Die Redaktion des Duden müsse auch dieses Wort nennen, wenn sie ihrem Grundsatz folge und wertungsfrei jeden Begriff aufnehme, der ausreichend oft in der deutschen Sprache vorkomme.
 
Eine Sprecherin der Duden-Redaktion wies die Kritik mittlerweile zurück. "Wir machen die Sprache nicht, wir bilden sie objektiv ab", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa zufolge auf Anfrage.
 
Der VDS sieht sich als Speerspitze im Kampf gegen "das unnötige Verdrängen deutscher Begriffe durch Importe aus dem angelsächsischen Ausland" sowie "die Demontage des Deutschen als Sprache von Kultur und Wissenschaft ganz allgemein". Dafür vergibt er seit 1998 jährlich den Negativpreis "Sprachpanscher" an Firmen, Institutionen oder Personen. 2012 ging der Preis an das Unternehmen Karstadt.
 
Der Duden ist das Standardnachschlagewerk für die deutsche Sprache, die Redaktion gilt als eine maßgebliche Instanz. Der klassische Rechtschreibduden wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Dabei werden neue Wörter aufgenommen, sofern sie über einen längeren Zeitraum hinweg in gewisser Häufigkeit verwendet werden. Als Basis für die Einschätzung dienen Computerprogramme, die riesige Textmengen nach Begriffen durchsuchen.
 
Auf dem zweiten Platz des VDS-Rankings landete dieses Jahr Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Nach Darstellung des Vereins besteht dieser auch dann auf Englisch, wenn ein Dolmetscher anwesend sei. Damit falle er allen Versuchen "in den Rücken", Deutsch als eine "echte Arbeitssprache" in der EU zu verankern.
 

__._,_.___

martes, 16 de abril de 2013

Rechtschreibreform gescheitert: Die Leidtragenden sind die Schüler


Die Tageszeitung "Die Welt" zog am 31. Juli in der Druckausgabe und am 3. August 2009 in der Netzausgabe zur Rechtschreibreform Bilanz:

Die Leidtragenden sind die Schüler
Von Dankwart Guratzsch

Im verflixten 13. Jahr nach der umstrittenen Rechtschreibreform legen Duden und Wahrig parallel zwei neue deutsche Wörterbücher vor und bescheinigen damit ungewollt der größten Umstellung der deutschen Schriftsprache seit Konrad Duden ihr völliges Scheitern. Denn statt einer gemeinsamen Orthographie - also Richtigschreibung - für das Deutsche präsentieren sie zwei. Das bereits bestehende Rechtschreibchaos wird dadurch fortgeschrieben - und der von der Kultusministerkonferenz (KMK) zur Koordination eingesetzte Rat für deutsche Rechtschreibung schweigt. [...]

Als Hauptleidtragende der inzwischen mehrmals nachgebesserten Rechtschreibreform macht die Redaktion der reformkritischen Zeitschrift DEUTSCHE SPRACHWELT die Schüler aus. "Nicht die Schüler sind zu dumm für die Neuregelung, sondern umgekehrt ist die Rechtschreibreform zu dumm für die Schüler", so Chefredakteur Thomas Paulwitz. Tatsächlich hat der saarländische Germanist Uwe Grund jüngst nachweisen können, daß die Reform ihren Hauptzweck, die Vereinfachung der Rechtschreibung, gerade bei den Heranwachsenden verfehlt. [...]

Zu den vollständigen Beiträgen:
http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4228925/Die-Leidtragenden-sind-die-Schueler.html

http://www.welt.de/kultur/article4229915/Die-Rechtschreibreform-ist-endgueltig-gescheitert.html >> weiter
 Quelle: Deutsche Sprachwelt
 
  





Sprachwahrer des Jahres 2012

Die Sprachwahrer des Jahres
Bisherige Preisträger (2000 bis 2012): Frank Plasberg, Horst Hippler, 25 Bad Homburger Gymnasiasten, Loriot, Wolfgang Bosbach, Klaus Tolksdorf und Wolfgang Ball (BGH), Modehaus „Nikolaus“, Peter Ramsauer, Joachim Gauck, Peter Hahne, Günter B. Merkel, Karl-Theodor zu Guttenberg, Ulrich Wickert, Louis van Gaal, Pro Deutsche Welle, Wolfgang Reinhart und Volker Hoff, Norbert Lammert, Manuscriptum, Porsche AG, Rolf Zuckowski, Initiative Sprachlicher Verbraucherschutz, Edda Moser, Natascha Kampusch, Centaur, Stadt Mühlhausen, Josephine Ahrens, Benedikt XVI., Mathias Döpfner, Karin Pfeiffer-Stolz, Bastian Sick, Akademiepräsidenten, Deutschsprachige Universität Budapest, VDS-Gruppe Stuttgart, Reiner Kunze, Katharina Burkhardt, Harald Schmidt, Theodor Ickler, Pforzheimer Versandhandel, Martin Mosebach, Karl-Heinz-Requard, Peter Vogelgesang, F.A.Z.
Die Sprachwahrer des Jahres 2012
Frank Plasberg, Horst Hippler und 25 Bad Homburger Gymnasiasten
Hart, aber deutsch: Plasberg gewinnt
Ein Fernsehmoderator, ein Hochschullehrer und eine Schülergruppe erhielten die meisten Stimmen bei der Wahl der Sprachwahrer des Jahres 2012. Auf den ersten Platz wählten die Leser der DEUTSCHEN SPRACHWELT mit 18,5 Prozent den ARD-Moderator Frank Plasberg. An zweiter Stelle folgt mit 17,0 Prozent Horst Hippler, der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz. Platz drei eroberten mit 12,9 Prozent 25 Bad Homburger Gymnasiasten.
Platz 1: Frank Plasberg
Seit 2001 leitet Frank Plasberg die politische Gesprächssendung „Hart aber fair“. Zunächst lief sie im dritten Fernsehprogramm des WDR. Im Oktober 2007 wechselte Plasberg dann ins erste Programm. Der Moderator besteht darauf, Fremdwörter und unverständliche Ausdrücke zu erklären. Einen Gast, der mit Anglizismen glänzen wollte, unterbrach er fragend: „Hatten Sie eigentlich kein Deutsch in der Schule?“ Selbst die „Zuschaueranwältin“ der Sendung, Brigitte Büsche, unterliegt Plasbergs Deutschgebot. Als sie einmal die Zuschauerfrage „Was halten Sie von dem Grundsatz ‚Cook it, peel it or leave it?‘“ an einen Gast weiterleitete, unterbrach Plasberg sie sofort: „Können wir das auch auf deutsch haben? Deine Tochter geht bald auf ein englisches Internat. Du übst schon, glaube ich.“ Sie übersetzte sogleich: „Koch es, pelle es oder laß es.“ Plasberg fiel dem Unternehmer Wolfgang Grupp („Trigema“) ins Wort, als dieser von einem „Credit-to-Credit-T-Shirt“ redete: „Was ist ein ‚Credit-to-Credit‘? Ich denke, Sie zahlen immer bar?“ Einen Wirtschaftsfunktionär tadelte er: „Das klingt wie ein Englischkurs für Fortgeschrittene.“ Der Gast hatte nämlich gestottert: „Wir haben Unternehmen, die nach dem Global Organic Textile Systeme labeln, die auch nach Fair Trade labeln.“ Nicht allen gefällt dieses Eintreten für die deutsche Sprache. In einer Netzpetition von Daniel Sawitzki aus Dortmund, die forderte, Plasbergs Gesprächsgäste künftig ausreden zu lassen, hieß es in der Begründung unter anderem: „An anderer Stelle traut er seinen Zuschauern nicht zu, eine Fremdwort zu kennen, und unterbricht den roten Faden eines Gastes durch die Nötigung, das Fremdwort zu erklären.“ Die Petition erhielt insgesamt zwei Unterschriften …
Platz 2: Horst Hippler
Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, ist „dagegen, Lehrveranstaltungen nur auf englisch anzubieten. Das ist falsch verstandene Internationalität. Wenn man begeistern und Leute mitnehmen will, dann gehört auch Sprachwitz und mehr dazu, was sich in der Muttersprache besser ausdrücken läßt.“ Das sagte er am 2. Mai 2012 zu Beginn seiner Amtszeit im Gespräch mit der Tageszeitung „Die Welt“. Er glaubt: „Es ist falsch, wenn nur noch Englisch gesprochen wird. Deutsche Sprachqualifikation sollte früher oder später allen abverlangt werden.“ Die deutsche Sprache müsse bereits im Grundstudium gestärkt werden: „Im Bachelor sollte die Hauptsprache weiter Deutsch sein. Dabei geht es auch darum, den Studenten die Begeisterung für das Fach zu vermitteln, und das gelingt besser und präziser in der Muttersprache.“
Platz 3: 25 Bad Homburger Gymnasiasten
Von „Blitzelement“ bis „vermaledeit“: Die Schüler des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums in Bad Homburg sammelten Hunderte alter Wörter und schrieben dazu Beiträge, die sie mit Hilfe der Mainzer Lenz-Stiftung in dem Band „Das vergessene Wort – Vom Reichtum der deutschen Sprache“ veröffentlichten. Schulleiterin Heike Zinke schwärmte: „Unter unseren vielen Projekten ist dies ein ganz besonderes.“ Die Abiturientin Theresa Püllen etwa, die sich Märchen von Hermann Hesse vorgenommen hatte, bekannte: „Das Bewußtsein, wie man spricht und was man ausdrücken möchte, ist gewachsen.“ In ihrem Erfahrungsbericht schrieb sie: „Die Sprache, die wir selbst benutzen, verrät viel über uns selbst, über eigenen Ideale, über Prioritäten, über unsere Vorstellungen vom Miteinander.“ Marie Hering hatte sich bewußt für Fontane entschieden: „Von Jugendlichen wird heute oft ein reduziertes und mit englischen Ausdrücken durchsetztes Deutsch gesprochen.“ Schulen, die ebenfalls an dem Projekt „Das vergessene Wort“ teilnehmen wollen, können sich an die vor zehn Jahren gegründete Dr.-Ing.-Hans-Joachim-Lenz-Stiftung in Mainz wenden: www.lenz-stiftung-mainz.de. Der Band mit den Beiträgen der Bad Homburger Schüler ist auch im Buchhandel erhältlich.
Vorgeschlagen waren: Frans Timmermans: Der niederländische Außenminister unterstützt tatkräftig „Mach mit!“, eine Aktionsgruppe für die deutsche Sprache in den Niederlanden. Er sagt: „Es tut mir weh, wenn ich sehe, daß Niederländer und Deutsche in schlechtem Englisch miteinander kommunizieren.“
Jean-Marc Ayrault: Der französische Premierminister ist ein bekennender Freund der deutschen Sprache. Er studierte Germanistik in Würzburg, spricht fließend Deutsch und hat vor seiner politischen Laufbahn als Deutschlehrer gearbeitet.
Ute Andresen: Die Schreiblehrerin ist „entsetzt, wie die Handschrift verwahrlost“ und wirbt in Veranstaltungen, Zeitungsartikeln und Fernsehbeiträgen für eine gute Handschrift. Kürzlich gründete sie eine „Allianz für die Handschrift“.
Renate Tost: Die Graphikerin und Mitbegründerin der Schulausgangsschrift setzt sich dafür ein, daß die Grundschulen weiterhin Schreibschrift unterrichten (vgl. DSW 49, Seite 3).
Horst Hippler: Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz bricht eine Lanze für Deutsch als Wissenschaftssprache: „Es ist falsch, wenn nur noch Englisch gesprochen wird. Deutsche Sprachqualifikation sollte früher oder später allen abverlangt werden.“
Frank Plasberg: Der ARD-Fernsehmoderator besteht in seiner Diskussionssendung „Hart aber fair“ immer wieder darauf, daß seine Gäste Fremdwörter und unverständliche Ausdrücke erklären (vorgeschlagen von der Aktion Deutsche Sprache – ADS).
AGMO e. V.: Die Gesellschaft zur Unterstützung der Deutschen in Schlesien, Ostbrandenburg, Pommern, Ost- und Westpreußen fördert deutschsprachige Kindergärten und Grundschulen in den Oder-Neiße-Gebieten.
Die bayerischen und mitteldeutschen Grundschüler: Die Schüler aus den Bundesländern Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen belegten in einer Ländervergleichsstudie die Spitzenplätze in der Disziplin „Lesen“.
25 Bad Homburger Gymnasiasten: Die Schüler des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums sammelten Hunderte alter Wörter und schrieben dazu Beiträge, die sie mit Hilfe der Mainzer Lenz-Stiftung in dem Band „Das vergessene Wort – Vom Reichtum der deutschen Sprache“ veröffentlichten.
Laufende Abstimmung:
Die Sprachwahrer des Jahres 2013
Wer hat sich herausragend für die deutsche Sprache stark gemacht? Nennen Sie uns „Ihren“ Sprachwahrer! Sie können aus einer Liste auswählen, die im Dezember 2013 veröffentlicht wird, oder einen eigenen Vorschlag einreichen. Die Wahl läuft bis zum 31. Januar 2014.


Quelle: Deutsche Sprachwelt

martes, 11 de septiembre de 2012

Studenten statt Studierende

Student ist unmittelbar abgeleitet vom lateinischen studere (streben nach, sich bemühen um, auf etwas aus sein). An Universitäten strebt man nach Erkenntnis, und zwar auf wissenschaftliche Weise. Wer dies tut, heißt Student. Grammatikalisch hat sich dieses Substantiv aus dem lateinischen Partizip Präsens studens, im Plural studentes entwickelt: „Fratres  studentes” hießen die jüngeren Mönchsbrüder bei den Dominikanern und Franciskanern. Dazu das Grimmsche Wörterbuch, Stichwort Student. Student ist zum eigenständigen Substantiv geworden.

Nahezu jeder Hochschul-Funktionär benutzt indes das politisch korrekte „Studierende” - ohne auch nur kurz nachzudenken, welcher Blödsinn damit verbunden ist. Funktionären geht es nicht mehr um die Tätigkeit des Strebens (nach Erkenntnis und Bildung). Ihnen geht es (nur) um den Status. Nur drückt das Wort „Studierender” gerade keinen Status aus (das ist das Eingeschriebensein, der Immatrikuliertenstatus) - sondern die Tätigkeit im Partizip Präsens. Weil genus und sexus nicht auseinandergehalten werden können (weswegen der Student nicht für beide Geschlechter reichen soll) und die Doppelung „Student und Studentin” zu mühsam erscheint, wird also das Partizip zur Statusbezeichnung. Und es wird Sprache verhunzt - weil nicht mehr dasjenige gesagt werden darf, was der Sprecher ausdrücken will.

Hierzu gemessenen Tonfalls Max Goldt in: Wenn man einen weißen Anzug anhat, 2002, S. 55 unter der Rubrik Was man nicht sagt:

„Studierende: Menschen, die an einer Universität einem Studium nachgehen, heißen Studenten. Möglicherweise gibt es noch ganz vereinzelte Studiengänge, die als klassische Männerfächer gelten, z.B. an den Bergbau-Universitäten in Freiberg (Sachsen) oder Clausthal-Zellerfeld. Wenn man in diesen Ausnahmefällen darauf hinweisen möchte, daß auch Frauen dort studieren, muß man Studenten und Studentinnen sagen. Wie lächerlich der Begriff «Studierende» ist, wird deutlich, wenn man ihn mit einem Partizip Präsens verbindet. Man kann nicht sagen: «In der Kneipe sitzen biertrinkende Studierende.» Oder nach einem Massaker an einer Universität: «Die Bevölkerung beweint die sterbenden Studierenden.» Niemand kann gleichzeitig sterben und studieren.

In dieser Verwendung ist das Wort „Studierende” so sinnvoll wie Klofußumpuschelungen (zu diesen: Goldt in Ä).

Quelle: ZAAR

miércoles, 29 de agosto de 2012

Karstadt ist Sprachpanscher des Jahres 2012

Die Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache e.V. haben die Kaufhauskette Karstadt, vertreten durch den Vorsitzenden ihrer Geschäftsführung Andrew Jennings, zum Sprachpanscher des Jahres 2012 gewählt. 

24. August 2012


„Wir schlagen ungern einen toten Hund“, erklärte der VDS-Vorsitzende Walter Krämer, „aber leider erkennt man eine deutsche Pleitefirma sehr oft daran, dass sie mit ihren Kunden englisch spricht.“ Seit Jennings bei Karstadt ist, werbe die Firma noch konsequenter als vorher mit Sprüchen wie „modern and full of life" für „Midseason-Sale“, „kidswear“ und „home-style“; die VDS-Mitglieder wollten Herrn Jennings daran erinnern, dass die Karstadt-Kaufhäuser nicht in Liverpool und London, sondern in Wuppertal, Berlin und München stehen.

Die Entscheidung war knapp: Karstadt erhielt mit 1.521 nur wenige Stimmen mehr als der Medienkonzern ProSiebenSat.1 Media (1.490), dessen denglische Fernsehproduktionen seit langem allen Sprachfreunden ein Dorn im Auge sind. Ebenfalls gut im Rennen lag lange Zeit die Vorsitzende der Bayerischen CSU-Frauenunion Angelika Niebler (1.108), die Erfinderin der CSU-Parteifeier „Lounge in the City“. Insgesamt gaben die VDS-Mitglieder 5.168 Wahlzettel ab.

Der Titel „Sprachpanscher des Jahres“ wird seit dem Jahr 1998 vergeben. Er steht für das unnötige und fortgesetzte Verdrängen deutscher Wörter durch angelsächsische Importe. Bekannte Sprachpanscher der Vergangenheit sind René Obermann (Deutsche Telekom 2011), Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn 2007) oder Klaus Zumwinkel (Deutsche Post 2005).

Weitere Informationen hier:
Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS), Postfach 10 41 28, 44041 Dortmund
Telefon: 0231 - 794 85 22, info@vds-ev.de, www.vds-ev.de

jueves, 26 de abril de 2012

Seminario de Traducción jurídica en Madrid y Barcelona

Nuestros cursos
Traducción jurídica
Prácticas Prácticas
 
Curso bonificable Curso bonificable
 

Seminario de TRADUCCIÓN JURÍDICA

25 horas (15 lectivas + 10 autoestudio)
Este seminario es una aproximación a la traducción jurídica. En él analizaremos las particularidades de la traducción jurídica, los distintos tipos de encargos y los métodos de trabajo más eficaces, así como su situación actual y las habilidades y aptitudes que se exigen de todo buen traductor jurídico.
Trataremos una amplia variedad de textos, para que el alumno se familiarice con la terminología y las fuentes de documentación adecuadas, y no se encuentre “perdido” al aceptar sus primeros encargos.


PRUEBA DE ACCESO. Antes de iniciar el curso, realizamos una prueba de nivel a todos los candidatos, con el fin de valorar sus conocimientos y asegurarnos de que realizarán el curso con aprovechamiento.

Si eres trabajador en activo, tu empresa podrá bonificarse del importe de este curso y puede ser gratis para ti. CÁLAMO&CRAN es una entidad organizadora de formación, autorizada por la Fundación Tripartita, que puede realizar los trámites necesarios para que tu empresa se bonifique de los cursos impartidos por nosotros a sus trabajadores. Para ello es necesario que contactes con nosotros al menos 15 días antes del comienzo del curso. Descarga nuestro documento informativo sobre las bonificaciones de la Fundación Tripartita aquí.

OpinionesOpiniones. Descargar PDF Descargar PDF. Enviar a un amigo Enviar a un amigo.
 
Convocatorias
CONVOCATORIAS

BARCELONA
  Ref. Fechas - Horarios Estado        
  STJ/61YT Del 03/07/2012 al 31/07/2012.
Martes de 18.00 a 21.00
M. abierta
Cupo: 11
Ver Inscríbete Pedir información  

MADRID
  Ref. Fechas - Horarios Estado        
  STJ/60ZT Del 22/05/2012 al 19/06/2012.
Martes de 18.30 a 21.30
M. abierta
Cupo: 6
Ver Inscríbete Pedir información  
 
Precio
PRECIO
 
300€ (reserva 100€ + 2º pago 200€)
Gastos de matriculación, no incluidos: 30€
Descuento 30€: estudiantes, antiguos alumnos, parados, menores de 26, inscritos en más de un curso de la misma convocatoria, miembros de asociaciones de corrección y traducción
 
Contenido
CONTENIDO
    1. INTRODUCCIÓN A LA TRADUCCIÓN JURÍDICA
  • Algunas reflexiones sobre la actividad traductora y la traducción especializada.
  • Definición y características de la traducción jurídica.
  • Clasificación de los textos jurídicos: los géneros jurídicos.
  • El traductor de textos jurídicos.
  • La equivalencia en la traducción jurídica. Complejidad conceptual y diferencias entre los sistemas jurídicos español e inglés.
  • Errores más frecuentes en la traducción jurídica inglés-español: falsos amigos y calcos.
    2. FUENTES DE DOCUMENTACIÓN PARA LA TRADUCCIÓN JURÍDICA
  • Análisis de la Bibliografía de referencia: diccionarios monolingües, diccionarios bilingües, glosarios bilingües y monolingües, bases de datos, diccionarios de derecho, libros y enciclopedias on-line de Derecho, foros especializados de Traducción.
  • Elaboración de un glosario de aproximadamente 50 equivalentes de traducción (términos y fraseología jurídica inglés-español) que se entregará corregido por el profesor al final del seminario.
    3. LA TRADUCCIÓN DE CONTRATOS
  • Conceptos básicos.
  • Análisis de textos paralelos: estudio de un contrato de compra y venta. Ejercicio práctico para la adquisición de competencia terminológica.
  • Traducción a la vista de un rental agreement.
  • Ejercicio práctico de traducción de los títulos de las cláusulas de un property management agreement.
  • Ejercicio práctico de traducción de los títulos de las cláusulas de un legal services agreement.
  • Encargo de traducción nº 1: traducción de un distribution agreement.
    4. LA TRADUCCIÓN DE DOCUMENTOS NOTARIALES
  • Tipos de documentos notariales.
  • Los poderes de representación: conceptos básicos y ejercicios prácticos.
  • Los testamentos: conceptos básicos y ejercicios prácticos.
  • Encargo de traducción nº 2: traducción de un extracto de un power of attorney.
    5. LA TRADUCCIÓN DE DOCUMENTOS JURÍDICOS DE SOCIEDADES
  • La traducción de documentos societarios del inglés al español: tipos textuales más frecuentes en la práctica profesional.
  • Traducción a la vista de unos articles of incorporation.
  • Traducción a la vista de un certificate of incorporation) (material extra).
  • Encargo de traducción nº 3: traducción de Memorandum of Association.
    6. LA TRADUCCIÓN DE TEXTOS JUDICIALES
  • Aspectos generales y básicos sobre el proceso civil y el proceso penal.
  • Autoestudio de una demanda en lengua española.
  • Análisis de un extracto de una sentencia de un tribunal de apelación de EE.UU. Ejercicio práctico de comprensión del TO y elaboración de un glosario (inglés-español de términos judiciales).
  • .
    7. EL MERCADO PROFESIONAL DE LA TRADUCCIÓN JURÍDICA
  • Análisis de un encargo simulado de traducción.
  • Algunas peculiaridades del mercado profesional de la traducción (cambio de impresiones y debate en el aula).
  • Foros de traducción y principales asociaciones (material extra y debate en el aula).

viernes, 9 de marzo de 2012

Curiosidades: La Real Academia acepta las palabras haiga, murciégalo y poetiza...

Vaya susto que se habrá llevado más que uno para pensar que los señores de la Real Academia de la Lengua Española se han vuelto locos de remate, porque ya estamos acostumbrados a las recientes novedades admitidas por la augusta institución.

Sin embargo, en este caso no es para tanto. El comentario sobre consejos de ortografía de Fernando Ávila, delegado de Fundéu (la fundación de español urgente) en Colombia, seguramente dejó helado a más de uno. 

Con cierto humor se refirió a las palabras haiga, murciégalo, sastra, quis y poetiza y advirtió de que no sólo son palabras aceptadas por la Real Academia Española de la Lengua, sino que están bien escritas. 

Así, haiga no se refiere al verbo haber, sino que es una palabra irónica usada para referirse a un 'automóvil grande y ostentoso', murciégalo es la palabra original para referirse a esta raza de mamíferos, si bien es cierto que está en desuso. Sastra es el femenino de sastre y la Academia recomienda su uso; quis es simplemente un sinónimo de 'tic', no se refiere a 'quid', es decir, esencia o lo más importante, ni tampoco se escribe quiz, esta última palabra no está reconocida por la RAE. Poetiza, por último no debe confundirse con poetisa, en realidad hace referencia a una inflexión del verbo poetizar

Fuente de la noticia: Diario crítico